Unternehmensentwicklung der Trösch AG

 

 

1901
Am 01. Juni 1901 erfüllte sich Albrecht Trösch seinen grossen Wunsch. Er erwirbt eine eigene Schmiede an der Badenerstrasse in Zürich. Mit 1-2 Handwerkern,einem Lehrling und seiner Frau Frieda die das Büro besorgt, repariert er Pferdefuhrwerke Kutschen und beschlägt Pferde.

 

1919
Mit der zunehmenden Motorisierung rückt der Karrosseriebau in den Vordergrund. Es werden vorallem Schmiedeteile für Brücken und Fahrzeugkonstruktionen gefertig womit der Grundstein zum eigentlichen Fahrzeugbau gelegt wird.

 

1930
Der letzte Hufschlag setzt der romantischen Zeit der Huf- und Wagenschmiede ein Ende. Das Unternehmen konzentriert sich nun voll auf den Fahrzeugbau. Im Zuge eines neuen Verkehrsgesetz werden Chassis- und Radstandänderung vorgenommen. Es werden mechanische Arbeiten an Bremsen und Wellen ausgeführt und Unfallwagen repariert.

 

1942
Mit Rudolf Trösch übernimmt die 2. Generation den Betrieb. In diesem Jahr wird auch der 1. Kipper ausgeliefert und ein Möbelwagen mit Stahlgerippe und Aluminiumverkleidung. Bald werden auch die ersten serienmässig hergestellten Anhänger und Kipperfahrzeuge ausgeliefert. Die Platzverhältnisse in der ehemaligen Schmiede werden immer prekärer.

 

1959
Die erste Trösch-Hebebühne wird konstruiert und abgeliefert. Somit wird einer der wichtigsten Meilensteine der Firma Trösch gelegt.

 

1962
Nach 20 Jahren Platznot ist es nun endlich soweit: Die Firma Trösch bezieht am heutigen Standort das neue Betriebsgebäude. Aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage an Kippern, Anhängern und Hebebühnen steigt die Belegschaft auf über 30 Mitarbeiter und schon bald öffnet die 2. Werkhalle ihre Tore.

 

1970
Am 1. April wird die Aktiengesellschaft Trösch AG gegründet. Rudolf Trösch und die 3. Generation mit Werner und Hans-Rudolf Trösch bilden den Verwaltungsrat. Ihnen gelingt es die Firma erfolgreich durch Hochs und Tiefs zu führen. Schon bald wird die 1000-ste Trösch Hebebühne abgeliefert und in einzelnen Jahren über 100 Kipper ausgeliefert.

 

1984
Das Wachstum des Betriebs führte zum Bau der 3. Werkhalle. Das Sortiment wird mit dem Aufbau von Hakengeräten um einen wichtigen Teilbereich erweitert.

 

1991
Ein weiterer Meilenstein wird gelegt. Werner Trösch verwirklicht den Bau eines CNC gesteuerten Schweissautomatens zur seriellen Fertigung von Aluminium Plattformen.

 

1995

Obschon Rezession herrscht, wird der Betrieb der Firma Trösch mit dem Bau einer vierten Werkhalle weiter ausgebaut und vermag dem harten Umfeld zu trotzen - mit ständig wachsender Produktivität, einem guten Kundendienst und verbesserten Serviceleistungen.

 

1998

Mit dem Eintritt von Felix Trösch und den Temporär-Einsätzen von Reto Trösch im technischen Büro hält bereits die 4. Generation Einzug im familiengeführten Unternehmen.

 

1999

Für die Firma Trösch beginnt eine neue Aera; sie unterzeichnet einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Firma Bär, welcher besagt, dass die Firma Trösch neu die Hubwerke des Bär-Cargolifts in der Schweiz vertreibt. Die Firma Bär ihrerseits bezieht Trösch-Plattformen für Ihre Cargolifts. Im weiteren wird die Trösch AG der X1-Partner für die Schweiz. Mit einem Team von 40 Mitarbeitern blicken wir zuversichtlich in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.

 

2000

Mit Beat Trösch tritt der Jüngste der 4. Generation für einen befristeten Einsatz in die Firma ein. Die neue Hebebühne "Trösch-Cargolift" hat sich bereits hervorragend im Schweizer Markt etabliert. Das ausgezeichnete Produkt und eine gute Konjunkturlage haben zu einer deutlichen Steigerung der Hebebühnen-Verkaufszahlen geführt. Im Plattformengeschäft erzielen neben den höheren Inlandverkäufen auch die Exportverkäufe ein deutliches Wachstum. Auch im Kipper- und Hakengerätbereich hat die gut laufende Baubranche, in der ein grosser Nachholbedarf für Neufahrzeuge besteht, zu einer überdurchschnittlichen Zuwachsrate geführt. Dies hat zur Folge, dass die Firma Trösch zuversichtlich in ihr kommendes Jubiläumsjahr blicken kann.

 

2001

Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Fahrzeugbaufirma TRÖSCH AG in Volketswil fanden sich über 600, aus allen Landesteilen der Schweiz sowie dem Ausland angereiste Gäste in einer der grossen Trösch-Werkhallen ein, die vorübergehend als attraktiv dekorierter Festsaal diente. Den Besuchern bot sich zuvor beim Eintreffen am Firmendomizil das Bild einer eigentlichen «Nutzfahrzeug-Ausstellung» mit zahlreichen schön geschmückten Lastwagen, an welchen das industrielle und gewerbliche Fertigungs-Know-how der TRÖSCH AG zum Ausdruck kam: Hebebühnen aller Art und Ausführung («Trösch-Car-golift» und «Trösch-Hebebühnen»), Nutzfahrzeugaufbaulösungen in den verschiedensten Varianten, vom bekannten «Trösch-Kipper» bis zu den Wechselaufbau-Spezialitäten wie z.B. die Hakengeräte «VLS-Vario-Lift-System» oder der «VLS-Combilift», die beide einen Lastwagen für den Universaleinsatz zum Alleskönner machen (was wiederum unrationellen Leerfahrten vorbeugt). Der Gäste-Rundgang führte sodann auch in die Aluminium-Plattformenabteilung zu der durch ihre Grösse beeindruckenden CNC-lasergesteuerten Automatik-Schweissanlage, die bezüglich Funktionsweise und Leistungskapazität weitherum zu den modernsten gehört; sie dient der Serienproduktion der Trösch-Plattformen, die heute auch exportiert werden.

 

2002

Die TRÖSCH AG Fahrzeugbau Volketswil übernimmt per 1. Juli 2002 von der WIRZ Fahrzeugbau AG, Uetikon a.S. alle materiellen und immateriellen Werte und Produkte des Bereiches Fahrzeugbau, umfassend das gesamte Waren- und Ersatzteillager, sämtliche Zeichnungen, Patente und Markenrechte (darunter alle bekannten WIRZ-Aufbauten), das Mobiliar sowie den Maschinenpark. Zu den bekanntesten Nutzfahrzeug-Aufbauspezialitäten aus dem bisherigen Herstellerwerk der WIRZ FAHRZEUGBAU AG zählen im wesentlichen die langjährig eingeführten Marken-produkte WIRZ-WELAKI®, WIRZ-KIPPER®, WIRZ-ROLLONOF®, WIRZ-SILOKI® und WIRZ-HAWESY®; sie werden fortan von der bereits in der vierten Generation geführten Unternehmung TRÖSCH AG an deren Produktionsstätte in Volketswil-Gfenn weiterproduziert. Die Kunden- und Lieferantenkreise beider Firmen wurden im Rahmen eines Branchentreffens am 21. Juni 2002 an das Domizil der TRÖSCH AG Fahrzeugbau in Volketswil-Gfenn eingeladen, um persönlich über die Neuorganisation informiert zu werden.

An die 400 Teilnehmer aus der Schweiz und dem Ausland folgten dieser Einladung und den interessanten Kurzreferaten von Werner, Felix und Reto Trösch, Herbert Wirz sowie den zuvor schon langjährig bei WIRZ und fortan für die TRÖSCH AG tätigen Fachspezialisten Leo Arnold und Fritz Kilchenmann.

 

 

Fortsetzung folgt